Auch am Luzerner Theater werden die Vorstellungen bis Ende April abgesagt.
Nach «Ödipus Stadt» und «Alkestis!» der nächste grosse antike Mythos am Luzerner Theater: Die Schlacht um Troja gilt als die
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Auch am Luzerner Theater werden die Vorstellungen bis Ende April abgesagt.
Nach «Ödipus Stadt» und «Alkestis!» der nächste grosse antike Mythos am Luzerner Theater: Die Schlacht um Troja gilt als die Mutter aller Kriege. Weil Paris die schöne Helena raubte, legen die griechischen Heere nach zehnjähriger Belagerung und einer List des Odysseus die Stadt in Schutt und Asche.
Mit den Dramen «Iphigenie in Aulis», «Die Troerinnen» und «Hekabe» beschrieb Euripides nicht nur den Trojanischen Krieg selbst. Vielmehr beleuchtete er das komplexe Geflecht der Gründe hinter dem Feldzug sowie die Gräuel der Vergeltung nach der Eroberung der Stadt. Im Zentrum stehen die Frauen als Leidtragende und Projektionsflächen eines vor allem von männlichen Eitelkeiten und Machtansprüchen dominierten Konflikts.